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Freier
Fall
Zusammenfassung
Eine
nicht alltägliche Beziehungsgeschichte, welche schon bald die Bahnen des
Erträglichen verlässt und von Sehnsucht nach Freiheit sowie von Angst
und Mut erzählt.
Umfang:
ca. 210 Manuskriptseiten
Eine
schüchterne Frau, die eines Abends vor seinem Schaufenster steht und mit
Wörtern jongliert, stellt Ivans Leben allmählich und nachhaltig auf den
Kopf. Sein Leben, das bisher vor allem aus seinem Buchladen und ab und zu
einem Feierabendbier, einen Konzert- oder Kinobesuch mit Freunden bestand.
Und aus dem freundschaftlichen Kontakt zu seinen Eltern. Elena lässt sich
nur zögerlich auf sein hartnäckiges Werben ein, doch nach einigen Wochen
sind die beiden ein Paar. Ivan fühlt sich bald mehr und mehr von Elenas
Wutausbrüchen, depressiven Stimmungen und nicht nachvollziehbaren Ängsten
überfordert.
Als Ivan und Elena knapp ein Jahr zusammen sind,
erleidet Elenas alkoholabhängige Mutter Emma einen Hirnschlag und stirbt
nach wenigen Tagen. Elena kämpft mit Erinnerungen, alten Verletzungen und
Traumata aus ihrer Kindheit. Statt Trauer über Emmas Tod empfindet sie
Erleichterung. Schuldgefühle quälen sie.
Nach
Emmas Tod fährt sie fort, was sie zuvor begonnen hat: Sie will das Phänomen
des freien Falles erfahren, um das als Kind erlebte Gefühl innerer
Freiheit wiederzufinden. Sie lernt Fallschirmspringen. Ivan begleitet sie
zum ersten Tandemflug. Während es ihm kaum gelingt, die eigenen Höhenängste
zu überwinden, findet Elena nicht nur das gesuchte Gefühl von Freiheit,
sondern auch neue Freunde und nie zuvor erlebte Nestwärme.
Eifersüchtig
auf Elenas Hobby, das seine Rolle als Partner und Beschützer in Frage
stellt, wird Ivan zusehends niedergeschlagener und denkt gar über
Trennung nach. Doch mit dem Ende der Fallschirmsaison kehren Elenas
Depressionen zurück. Die Beziehung wird nun erst recht zum Balanceakt.
Als
der Frühling lockt, verschwinden Elena und ihr Fallschirm eines Tages
spurlos. Mitten in der Nacht wird sie tot im Berner Oberland aufgefunden.
Unfall oder Suizid? Ivan erfährt nach der Obduktion, dass Elena schwanger
war. Schuldgefühle und Lebensüberdruss schleudern ihn aus der Bahn. Sich
durchs Leben hangelnd, krallt er sich an Routine und Arbeit fest, lässt
sich mehr und mehr gehen und stürzt nur dank der Hilfe seiner besten
Freunde nicht ganz ab.
Wochen
und Monate vergehen. Eines Abends steht Pascale vor seinem Schaufenster,
eine Fallschirm-Kollegin Elenas. Im Gespräch mit ihr wagt es Ivan
erstmals, seinen Selbstanklagen zu begegnen. Die beiden verlieren sich
zwar aus den Augen, doch Pascales Gedanken hinterlassen bei Ivan Spuren.
Die Künstlerin Pascale lebt autonom, geht unbefangen mit grossen
Lebensfragen um und wagt es, einst gefundene Antworten wieder auf den Kopf
zu stellen.
Sporadisch
treffen sich die beiden ohne sich wirklich näher zu kommen. Erneut wird
es Frühling und Elenas Todestag jährt sich. Pascale begleitet Ivan
spontan zu Elenas Unfallort. Über dem Abgrund stehend, findet Ivan
endlich den Mut, sich selber und dem Leben eine neue Chance zu geben.
Kurze Zeit später entscheidet er sich, den Buchladen zu verkaufen und
damit - im übertragenen Sinn – den Sprung ins Leere, in eine neue
offene Zukunft, zu wagen.
© by janaluna (kontakt -
Betreff: Janaluna)
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