Karin Linsi (1967) ist in Basel geboren, aufgewachsen und besuchte in Liestal bei Basel die Schule. 1989 schloss sie ihr Musikstudium mit Hauptfach Violoncello an der Musikhochschule Luzern (M. Jerie/ S. Apolin) mit dem Lehrdiplom ab, danach studierte sie am Utrechts Conservatorium/NL weiter (E. Arizcuren).
   Später absolvierte sie eine zweijährige Ausbildung zur Korrektorin/Revisorin (eidg. Fachausweis 1993), übte diesen Beruf aus und erledigte Text- und Übersetzungsaufträge.
    Nach einigen Jahren wurde ihre Sehnsucht, sich wieder vermehrt kreativ auszudrücken, statt ausschliesslich Texte fremder Leute zu korrigieren, immer drängender Sie begann zu schreiben und sich damit jener Ausdrucksform zu widmen, die sie lange zugunsten der Musik zurückgestellt hatte. Seit 1999 lebt sie in Luzern.

 



Tasten auf dünnem Eis

Roman von Karin Linsi

 

BOD, 2006, 230 Seiten

ISBN 10: 3-8334-6107-1

ISBN 13: 978-3-8334-6107-1

CHF 24.– / EUR 16.–

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Das Buch «Tasten auf dünnem Eis» ist über jede Buchhandlung zu beziehen, innerhalb der Schweiz können Sie es zum selben Preis von 24 Franken auch direkt bei der Autorin bestellen: karinlinsi@bluewin.ch (auf Wunsch mit Widmung), portofrei und gegen Rechnung.

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Über das Buch

Mara, Patientin und zugleich genaue Beobachterin, nimmt den Leser mit in die psychosomatische Klinik Dornhof und lässt ihn diese eigene Welt miterleben: Gruppentherapie, Familienaufstellung, tiefe Gespräche, widersprüchliche Gefühle, Situationskomik … Dazwischen zeichnen Erinnerungsszenen Maras Weg vom dünnhäutigen, begabten Mädchen zur vielversprechenden Pianistin, die an ihren Ängsten scheitert und nicht mehr zurechtkommt mit dieser Welt. Sie gibt ihr Berufsziel auf und gerät in eine Spirale von Angst, Depression und Magersucht. Bis sie mit dreißig in der Klinik aufgenommen wird und zaghaft neue Schritte wagt.

© Karin Linsi

Echo einer Leserin

"Ich habe mich intensiv mit Karin Linsis Buch, ‚Tasten auf dünnem Eis’, auseinandergesetzt. Eine sehr gut geschriebene, sehr happige Geschichte! Linsi erzählt aus dem Leben einer hochsensiblen, magersüchtigen und hochbegabten Frau. Einer in sich und ihren Mustern gefangenen Frau, die sich nach Heilung sehnt und ausbrechen will. Doch das ist gar nicht so einfach! Denn sie will ja niemanden verletzten oder brüskieren! Das kenn ich doch auch, zumindest ansatzweise! Und wohl nicht nur ich, ist es doch eine typische Frauenfalle. Dieses ewige Nettsein, die latenten Schuldgefühle anderen gegenüber, das 'sich-immer für-andere-verantwortlich-fühlen', die Kontrollsucht!
Dieses Buch löst Prozesse aus und wirft Fragen auf:
Tun wir nicht oft altruistischer, als wir sind? Warum, wenn nicht deshalb, weil wir unsere eigene Bedürftigkeit kaschieren wollen? So projizieren wir unsere eigene Bedürfnisse auf andere, am liebsten auf Hilflose (Tiere, Arme, Kranke, Leidende, Schwache, Kinder etc.) und spüren diesen Geschöpfen jene Zuwendung ab, die wir uns selber wünschten. Eine versch(r)obene Form von Egoismus also, gut getarnt, weil wir uns ansonsten nicht trauen. Dabei drehen wir uns im Kreis und landen letztlich doch immer nur wieder bei uns. (Wieso schreibe ich 'wir'? Fürchte ich das Wort ‚ich’?) 
Karin Linsis Schreibstil ist anschaulich, einfach und doch schön geschliffen. Ohne Schnörkel, aber mit viel Ésprit... Viele Sätze musste und wollte ich immer wieder lesen. Erstens, weil ich mich sosehr wieder erkannte und zweitens, weil sie so schön sind. 
Wie und was sie über Vegetarismus schreibt und über ihre Beziehung zu Tieren allgemein, könnte von mir sein! 
Wie sie das Thema Essstörung betrachtet, hat mich sehr berührt. Linsi redet von der ‚unterernährten Seele’. Dazu kommt das Gefühl, ständig mehr zu geben, als zu bekommen. Noch mehr 'Mangel'! Ihre Protagonistin regt uns an, uns unsern Fallen und Mustern zu stellen! Ein ermutigendes und mutiges Buch!
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© lebenswertvoll (jldm)

Link zur Website von Karin Linsi
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